Patronanz

Damit unsere Grundkosten abgedeckt werden können

Wenn das Radiomachen und die Erstellung meiner Sendungen auch eines meiner Hobbys ist, so entstehen doch erhebliche Kosten für den Senderbetreiber, in dem Fall ist dies Reinhard Pirnbacher, „alter Hase“ im Radiobereich und Vater von „Pirnis Plattenkiste“. Nach seinem Ausscheiden aus dem ORF gründete Pirnbacher seinen eigenen Sender, um die Plattenkiste nicht sterben zu lassen, was sicherlich eingetroffen wäre, hätte man da nicht richtig und rechtzeitig reagiert.
Nur ist es ein Unterschied, ob man Amateurfunker oder Radiobetreiber ist, denn sobald man Musikprogramm macht, fallen neben den technischen Senderbetriebskosten auch noch die Abgaben für AKM und GEMA an, ein nicht unwesentlicher Teil auf der Ausgabenseite. Zu viel, daß man dies als Hobby-Radiomacher ständig aus der eigenen Tasche zahlt. Somit sind wir auf die Form der Sendungs-Patronanz gekommen.
Und so sieht die Patronanz aus: Je nach Sendungsthema und -Inhalt suche ich mir Unternehmen, die am Besten zu diesen Kriterien passen und nehme Kontakt auf. Mein Angebot lautet € 100,- für die Patronanz einer Sendung. Ist ja wirklich keine große Summe, über die man großartig verhandeln muß, oder? Aber selbst da naschen wieder andere mit, und wir müssen 5% Werbeabgabe und 20% Mehrwertsteuer abliefern, d.h. die Rechnungssumme beträgt € 126,-. Wir selbst als Hobby-Radiomacher leisten unsere Dienste ohnehin zu „Gottes Lohn“, fahren mit dem Privat-Pkw zu den Aufnahmen und Interviews und kaufen uns Schallplatten, LPs und CDs, damit wir immer wieder was ins Musikarchiv bringen, das wir dann in die Sendungen einbauen und senden können.
Und die meisten Firmen oder Institutionen reagieren sehr aufgeschlossen auf unsere Anfrage. Eine so treffende Antwort habe ich von einem Patronanzgeber auf meine Anfrage erhalten: „…in diesen Zeiten sind alternative Möglichkeiten gefragt und sollten auch getestet werden. Gerne übernehmen wir die Patronanz…“.

Weitere Hinweise für Werbekunden gibt es auf Anfrage!

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