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Radiomachen als Hobby

Wochenprogramm aktuell (PDF), MUSEUMSRADIO AM1476 (Stream), Freies Radio Salzkammergut (Stream)

MR1476 – Museumsradio1476 – das steht für ein einzigartiges Radio
Weltweit hörbar über Mittelwelle 1476 KHz und Internet!

Daß eine Radiostation sich selbst „Museumsradio“ nennt, zeigt davon, daß es hier nur gute (erhaltenswerte) Musik, keine schlechten Nachrichten und keine ‚blöde Werbung‘ gibt. Eine wohlüberlegte Mischung von allem Unterhaltsamen, was man sonst eben kaum bis gar nicht mehr im Radio zu hören bekommt.
Im Museumsradio1476 gibt es seit 1. Mai 2021, Donnerstags um 17 Uhr und Samstags um 18 Uhr meine Sendung „Volksmusikalitäten“ (Ausnahmen siehe aktuelles Wochenprogramm!).
Reinhard Pirnbacher und an seiner Seite Edith Schiller, zeigen es anderen Stationen wie es geht, denn er hat viele Jahre Radioerfahrung gesammelt und dabei ein einzigartiges Sendungsformat quasi erfunden: „Pirnis Plattenkiste“, eine Sendung, die sich jahrelang als ‚der Renner‘ im Sonntag-Abendprogramm bewährt hatte, bis eben irgend jemand auf die Idee kam, Pirni diesen Erfolg nicht mehr zu gewähren. Doch wer Reinhard Prinbacher kennt, der weiß, daß Pirni sich nicht unterkriegen läßt und somit ist das Museumsradio1476 entstanden und Pirni schaffte die Plattenkiste ohne Pause in seinen eigenen Sender und so lebt die Plattenkiste in aller Frische weiter und kann weiterhin von den vielen Plattenkiste-Freunden weltweit gehört werden. Und sogar noch mehr, Pirnis Plattenkiste kommt auch gerne zu Ihnen. Die Plattenkiste – ewig jung und das auch nach der 1.000. Auflage der Sendung, die am 26.5.2022 gefeiert wird.

Wie entsteht eine Sendung?
Die Produktion einer Sendung beginnt mit der Idee, die mir einfach irgendwann und irgendwo einfällt. Manchmal auch ziemlich kurzfristig. Ich schaue in meine Sendungsliste, wann dieses Thema passen könnte und für welchen Sender ein freier Termin ist. Ist dies einmal festgelegt, nehme ich mit der entsprechenden Kontaktperson (Vereine, Firmen …) auf und mache den Vorschlag einer Sendung. Ist dies positiv, gehts ans Konzeptschreiben mit einem roten Faden für meine Fragen beim Interview. Dies wird im Regelfall so 2-3 Wochen vor dem Sendetermin durchgeführt und ist eigentlich kein Interview sondern ein ganz legeres, lockeres und gemütliches Gespräch – ich will doch niemanden aufs Eis führen! Ist es eine Sendung ohne Gast, so geschehen meine Recherchen intern. Was dann kommt, ist die Produktion am PC im eigenen Heim-Studio mit dem Schnitt des Gastgespräches. Dazu wird die passende Musik ausgewählt, Fixeinstiege (wie Karl Pumberger-Kasper oder die Naturvermittlerin Gudrun Fuß) gesetzt oder wie beim Museumsradio1476 so um die halbe Stunde ein Senderkennung eingebaut (dieses tim-tim-tim, tim-tim-tim). Diese Senderkennung ist zwar nicht zwingend notwendig, aber ist so was wie mein Dank an den Senderbetreiber, daß der meine Sendung über seine Anlage für mich kostenlos ausstrahlt. Beim Freien Radio Salzkammergut ist das anders, da bin ich zahlendes Vereinsmitglied, Senderkennungen sind hier nicht gebräuchlich, außer zwischen den Sendungen, die aber vom Studio selbst eingespielt werden.
Und dann gibts die große Überraschung, wie es mit der produzierten Zeit aussieht. Anfangs war das extrem schwierig, weil man kaum Vorstellungen hat, was wie lange dauert und auf einmal hat man 65 oder 70 Minuten Sendung und eine Sendung soll doch bloß ca. 59 Minuten haben. Mittlerweile komme ich ziemlich punktgenau auf die vorgegebene Zeit und ich kann mir natürlich auch mit der Musikauswahl helfen, dann tausche ich halt ein Musikstück, das die Differenzzeit ausfüllt. Nach dem Abspeichern dieses Sendungsentwurfes höre ich mir die Sendung, je nach Möglichkeit 1-2 Mal an und zum größten Teil kann die Sendung dann auch so übernommen werden, ohne sie noch einmal „aufzumachen“. Schlußendlich wird die Sendung über Datenleitung zeitgerecht, 1-2 Tage vor dem Sendetermin, an das Studio geschickt. Mit Genuß höre ich dann meistens die Sendung noch einmal, diesmal „live“ übers Radio und freue mich auf konstruktive Rückmeldungen aus der Hörerschaft.

FRS – das steht für Freies Radio Salzkammergut
Hier mache ich meine Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ seit April 2018. Das Freie Radio Salzkammergut ist ein „Freies Radio“ mit einem Studiogebäude in Bad Ischl und sendet über verschiedene Radiofrequenzen über Sendemasten in ein bestimmtes Gebiet, in dem Fall nahezu flächendeckend das gesamte Salzkammergut. Es darf keine Werbung gemacht werden, die Finanzierung des Betriebs erfolgt aus Mitgliedsbeiträgen und anderen Komponenten wie z.B. vielen Idealisten.
Die Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ gibt es jeden 1. Sonntag im Monat um 8 Uhr, über regional verschiedene Radiofrequenzen oder Livestream zu hören und ab dem Tag nach der Sendung zum Nachhören auf der Webseite!

WM – das steht für Werner Miklautsch
Ich bin der, der in der glücklichen Lage ist, echte Radiosendungen machen zu dürfen mit allem Drum und Dran. Es ist mein eigenes Konzept, das ich hier verwirkliche, es ist mein Produkt, das ich selbst aufnehme, schneide und zusammenstelle und es widerspiegelt mich als Menschen, der in der echten Volksmusik aufgeht und sich schon immer für alles interessierte, was mir wirklich interessant erscheint. Und was mir besonders wichtig ist, ich komme bei dieser honorarfreien, ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeit mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen.
Und wenn ich von „echter Radiosendung“ spreche, so meine ich wirklich „echt“. Ich bin kein Profi und habe Radiomachen nicht gelernt (manchmal hört man das auch in meinen Sendungen…), aber ich mag es und vielleicht ist es gerade dieses drucklose Schaffen, das mir so gut tut und das ich so sehr gerne mache. Druck hatte ich in meinem Berufsleben genug und stellte mir oftmals die Frage, ob unter Druck wirklich was besser wird, was weitergeht. Ich hatte stets meine Zweifel daran. Und wenn ich bei Vorstellungsgesprächen auf die Frage, wie ich mit Streß umgehe, nur so beiläufig gegenfragte, was Streß sei, wurde dies oft genung als negativ bewertet. Ein Trost für mich war dann immer, daß ich mir dachte, die haben mich eh nicht verdient und ging meine weiteren, eigenen Wege.
Und was ich beim Radiomachen so sehr genieße: ich kann so sprechen, wie mir der Schnabel gewachsen ist, in meiner Mundart, so wie ich halt bin. Krawatten sind mir ein Graus, seitdem ich diese Undinger jahrelang beruflicher Natur tragen und ein „gepflegtes Deutsch“ sprechen mußte. Lang, lang ist’s her…
Es ist auch kein Geheimnis, daß ich meine Interviewvorbereitungen in Mundart schreibe und ehrlich, „gean tat is do ah, auba daunn vastangat mi kana meah…“

UEUG – das steht für „Ums Eck umi g’schaut“
Eine saublöde Abkürzung ist das, die ich ohnehin so gut wie nie verwende und hier nur der Vollständigkeit halber angeführt ist, wenns irgendwo auftaucht und denkt, da hat einer ZEUG falsch geschrieben. Aber wir leben in einer Zeit der Abkürzungen, weil wir vor lauter Unsinn keinen Platz und keine Zeit mehr für das Wesentliche haben. Und genau da sind wir punktgenau bei einem der tieferen Sinne meiner Sendung gelandet. Reden was wesentlich und unterhaltsam ist und dafür viel Musik aus verschiedenen Richtungen der echten Volksmusik, Blasmusik und Chormusik. So, daß der Wort- und Musikanteil sich angenehm die Waage halten, ohne daß ich dies mit der Stoppuhr messe. Aber Rückmeldungen geben mir recht und darüber freue ich mich – Rückmeldungen sind das schönste (und einzige) Honorar für mich als Hobby-Radiomacher!

VMN – das steht für „Volksmusikalitäten“
Eine Volksmusik-Sendung ergänzt seit Mai 2021 das vielfältige Programm im Museumsradio1476, die jeweils am Samstag, um 18 Uhr, (wenn Feiertag um 20 Uhr!) ausgestrahlt werden und im Regelfall am darauffolgenden Donnerstag, 17 Uhr, wiederholt werden. Der Titel der Sendung: „Museumsreif – Volksmusikalitäten im Museumsradio“, eine moderierte Sendungen mit interessanten Themen aus dem Bereich Volksmusik und drum herum, immer mit Musiktiteln, die man nicht mehr oft hört und teilweise zu den echten Raritäten gehören. Die Volksmusikalitäten-Sendungen werden durch Patronanzen unterstützt, das heißt am Anfang und am Ende der Sendung ertönt eine Ansage mit dem Hinweis auf Förderer und Unterstützer der Sendung, die uns helfen, den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten – wir selber arbeiten ja, eh klar, ehrenamtlich. Radiomachen ist für uns Ehrensache!

EXTRA bzw. EXKLUSIV – steht für eigene Sondersendungen
Selten aber doch kommt es vor, daß ein bestimmter Anlaß es erfordert (oder es ist einfach ein persönliches Bedürfnis von mir) ein bestimmtes Thema in eine Sendung zu verpacken, die weder da noch dort ins eigentliche Format paßt. Das sind dann EXTRA-Sendungen oder EXKLUSIV-Sendungen. EXTRA-Sendungen kommen vor allem im Freien Radio vor, die wohl ins Format passen, nicht aber in den vorgegebenen Sendeplan vom 1. Sonntag im Monat. EXKLUSIV-Sendungen können im Freien Radio Salzkammergut wie auch im Museumsradio1476 vorkommen, wie aktuell im Mai 2022 mit den Sendungen zum 80. Geburtstag der Sängerin Alexandra.

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