NEU

Was gibt es Neues?

Diese Frage stellte sich schon seinerzeit und wöchentlich die Radiolegende Heinz Conrads. Und an Neuigkeiten gibts doch immer wieder was. Und genau dazu ist diese Seite gedacht!

KEINE Kopien meiner Sendungen (8.12.2025):
Wegen mehrerer Anfragen in letzter Zeit bezüglich Kopien auf Datenträger meiner Sendungen darf ich hier offiziell und allgemein verständlich festhalten: Das ist nicht möglich!
Nicht, daß ich den Aufwand dafür scheue, sondern es hat ganz normale, rechtliche Gründe, daß aus meiner Hand keine Datenträger (CD, Stic usw.) meiner Sendungen ausgegeben werden. Dazu gibt es die Einrichtung „zum Nachhören“ in unserem mit großen Aufwand erstellten CBA-Archiv, zu dem jeder Interessierte Zugriff hat und sich alle meine Sendungen bis zurück ins Jahr 2018 in Ruhe anhören kann.

Das große Sendungsprojekt (4.11.2025):
Habe ich bereits am 28.2.2025 und 15.5.2025 (siehe weiter unten) von der Herausforderung des Großprojektes geschrieben, so ist dieses nun bereits so gut wie unter Dach und Fach. Alle Informationen sind zusammengelaufen, nötige Restrecherchen wurden, teils erfolgreich, erledigt und das Manuskript geschrieben. Die Sendetermine standen ohnehin bereits fest und so gehts jetzt ins Studio, wo nun noch meine Moderation aufgenommen wird und mit den Interviews, den Musikstücken und allen weiteren Komponenten zu einer ganzen Sendung (besser gesagt zu zwei ganzen Sendungen) zusammengestellt wird. Dann noch abgemischt, damit die Lautsärke durchgehend paßt und die gesamte Sendung in Ruhe angehört. Erst dann, Anfang Dezember, werden die beiden daraus entstandenen Sendungen an die Radiostudios geschickt und am 7. und 8. Dezember ausgestrahlt. In beiden Sendungen gehts primär um das Moosacher Saitenspiel, einer Volksmusikformation aus München, die von Dieter Höring geleitet wurde, mit dabei auch seine Frau Christel und Monika Baumann. Ein Trio, das kaum so wirklich bekannt wurde, doch spielerisch sehr gut war und bei vielen Auftritten ihr Können zeigen konnten. So auch beim Adventkonzert in der kleinen Kirche St. Johann im Mauerthale in Oberarnsdorf (Wachau) im Jahr 2005, wo Leonhard Frank eine Aufzeichnung des gesamten Konzertes machte und mir für die Sendung zur Verfügung stellte. Und so kommt am 7. Dezember 2025 ein Portrait des Moosacher Saitenspiels um Dieter Höring und am 8. Dezember 2025 die Übertragung vom Adventkonzert. Und damit ist ein Projekt vollendet, das mir vom Anfang an sehr am Herzen lag.

Gezieltes Interesse ungebremst (1.10.2025):
Herbst ists und man sieht dies auch in der Natur, wenn die Laubbäume Farbe aufnehmen, Spinnennetze durch den nächtlichen Tau frühmorgens sichtbar werden und ein wunderbares Kunstwerk sichtbar werden lassen. Herbst ists, das merke ich auch in meiner Sendungsplanung für das kommende Jahr. Von den 24 Sendeterminen im Jahr 2026 sind bereits mehr als die Hälfte vergeben und eingebucht und die noch freien Sendetage möchte ich auch so weit wie möglich freihalten für aktuelle Themen oder Anlässe und für spezielle Besonderheiten, die sich bekanntlich immer wieder ergeben, leider nicht immer aus einem erfreulichen Anlaß. Die Wahrscheinlichkeit, daß mir die Musiktitel ausgehen ist sehr gering, mein Archiv ist mittlerweile auf über 20.000 Titel angewachsen. Ein weiterer Ausbau wird sich in Grenzen halten, denn der Platz für die vielen Langspielplatten, MusiCassetten, Singles und CDs wird durch die Zuwächse immer rarer.
Was ich aber auch festhalten möchte ist, daß ich mich um eine Nachfolge umsehe. Ja, Nachfolge! Schon 2028 werden es 10 Jahre, daß ich Sendungen mache und dann bin ich 73 Lenze jung. Keineswegs zu alt zum Radiomachen, aber ich denke, es gehören wieder neue Ideen eingebracht und ich kann mich meinen weiteren Hobbys in der Volkskultur widmen. Das Schnitzen und Krippenbauen ist ohnehin schon eingeschränkt, da meine Hände nicht mehr so wirklich mitmachen und meine Sehnen speziell der rechten Hand sagen immer öfter „Schluß!“. Zudem warten mehrere Ordner mit Recherchen auf mich, die noch speziell aufgearbeitet werden sollten. Es sind die Recherchen, die mit dem Almsommer2024 begannen und nun mit dem Kiem Pauli weitergehen. Schlußendlich sollen diese volkskulturell wichtigen Erkenntnisse für die Nachwelt aufgearbeitet und erhalten werden – und so viel Zeit bleibt oft nicht übrig. Also, wer möchte in absehbarer Zeit meine Radiomacher-Sendungsnachfolge übernehmen? Einfach Kontakt aufnehmen!

Wo bleibt die Volkskultur? (30.7.2025):
Es kommt mir nicht zum ersten Mal unter, eine Situation, die ich nicht gutheißen kann. Es gab und gibt Menschen, die sich mit allem, zumeist ehrenamtlichen Engagement und allen Kräften für den Erhalt von Brauchtum, Tradition und Volkskultur einsetzen, oft eine ganze Epoche prägen, um dann doch irgendwie einmal vergessen zu werden. Weil sie alt geworden sind, gebrechlich, ausgelaugt vom Engagement oder von Demenz geplagt. Es gibt viele Beispiele dafür. Solange sie noch irgendwie in ein Foto passen, wird jeder mögliche runde oder halbrunde Geburtstag als Anlaß genommen, den Jubilar noch einmal möglichst öffentlich und plakativ darzustellen, natürlich mit allem was dazu gehört… Ein Geschenkskorb, versehen mit dem Emblem der örtlichen Bank, der Herr im Anzug oder die Dame im feschen Dirndl daneben, von der örtlichen Verwaltung, dann noch jemand, den man gar nicht so sehr kenn, doch das Parteiabzeichen glitzert deutlich hervor. In der zweiten Reihe ein paar Gesichter, die durch das blasse Licht schon kaum mehr zu erkennen sind – achja, das dürften die von den Vereinen sein, in denen unser Jubilar Mitglied war. Am Bild fällt am meisten der überdimensionale Lorbeerkranz mit der Jubiläumszahl auf, der die Person im Hintergrund arg verdeckt – oh, es ist doch der Jubilar… und dann natürlich die freundlich lächelnden Gratulanten im Anzug und Dirndl. Ja, die kennt man eh aus den Gemeindezeitungen, Bezirksblättern und immer wieder von den Wahlplakaten. Ja, es ist sooo sehr idyllisch und beinahe hätte man dabei vergessen, wer der Jubilar ist und was er doch angeblich getan haben soll für die Region. Nun aber schnell weiter, vorher noch rasch anstoßen und zum nächsten Termin.
Hat sich unser Jubilar überhaupt freuen können? War ihm das recht? Hat irgendjemand der Anwesenden sich bedankt für sein Werk? Ach was, wird schon jemand getan haben. Dieser Jemand möchte heute ich sein, der sich bei allen jenen für ihren Dienst an der Volkskultur bedankt und mit meinen bescheidenen Mitteln dazu beiträgt, daß die Erinnerung an die Leistungen für die Volkskultur nicht gemeinsam mit dem Verzehr aus dem Geschenkskorb zuneige geht. Und da gibt es vielen zu danken… viel zu vielen!

Ein Meilenstein (30.7.2025):
Mit „Gigantomismen“ bin ich eher vorsichtig, doch was sich ab August 2025 beim Radiomacher ändert, gehört wohl sehr hoch eingereiht. Mit meiner Pausierung beim Museumsradio1476 war ich trotz meiner eigenen Entscheidung dazu, nicht recht glücklich. Mir fehlte es einfach, und offenbar fehlte auch ich den einen oder anderen „Radiolosern“. Jedenfalls kamen Rückmeldungen, die mich zum Nachdenken anregten um eine Lösung zu finden. Und jetzt ist sie da, die Lösung! Reinhard Pirnbacher, der Vater der Plattenkiste und Senderbetreiber brauchte nicht lange für seine Zustimmung auf meinen Vorschlag, meine Sendung „Ums Eck umi g’schaut“, die ohnehin im FRS läuft, 1 : 1 ins Programm vom Museumsradio1476, zeitversetzt aufzunehmen. Die Lösung scheint mir wirklich perfekt, denn ich kann euch draußen vor den Radiogeräten (und wie und wo auch immer…), ab sofort alle meine Sendungen zu einem zusätzlichen Termin anbieten. Das heißt, ab sofort jeden 1. Sonntag im Monat gibts meine Sendung um 8 Uhr im FRS und im Museumsradio1476 um 16 Uhr. Jeden österreichischen Feiertag um 8 Uhr im FRS, und im Museumsradio1476 um 20 Uhr. Und alle meine Sendungen sind nach wie vor im CBA, unserem Sendungsarchiv nachhörbar! Ist doch toll. oder?

Eine Herausforderung (4.7.2025):
Es hatte mit einem Anruf von Herbert Bauer, dem Kapellmeister der Werkskapelle Zeltweg, am Dienstag, 1. Juli 2025, spät abends, begonnen: Er informierte mich telefonisch davon, daß die Werkskapelle am folgenden Tag im Schloß Ort in Gmunden bei den Schloßkonzerten aufspielen wird. Nun, ich bin nicht der große Lokal-Zeitungsleser, somit war diese Information völlig neu und überraschend für mich, aber wir vereinbarten, daß ich bei diesem Konzert, naja, in weniger als 24 Stunden, dabei sein werde.
Einer meiner ersten Gedanken war, daraus eine Sendung zu machen – doch wie? Keine Vorbereitung, keine professionelle Aufnahmetechnik und eigentlich nichts, was mir einen Weg vorzeichnete – also eine echte Herausforderung.
Mit meinem kleinsten, aber doch zuverlässigsten und unauffälligsten Aufnahmegerät, einem „Zoom H1n“ ausgerüstet war ich mit meiner Frau Brigitte als Regieassistentin rechtzeitig im Schloßhof des Seeschlosses Ort und machte einmal ein paar Interviews, um an entsprechende Informationen zu kommen. Mit dem Kapellmeister Herbert Bauer, dem Ehrenobmann Dipl.-Ing Heinz Gach, dem Veranstalter Franz Schindlauer und dem Obmann der WKZ, Wolfgang Stiegmaier, waren die Gespräche fruchtend und reich genug an Infos, die mir einen Weg für einen Mitschnitt des Konzerts ebneten.
Die große Unbekannte war nun noch die Aufnahme selbst. Schafft mein kleiner Liebling „Zoom H1n“ es wirklich, eine brauchbare und sendefähige Aufnahme zu bringen? Ja! Zu Hause, bereits gegen Mitternacht, konnte ich zufrieden feststellen, daß die Aufnahme noch besser war, als ich erwartet hatte. Und nun ging es ans Ansuchen um einen außertourlichen Sendetermin beim Freien Radio Salzkammergut. Gut, daß man nicht oft in solche Situationen einer Sondersendung kommt, doch es wurde mir ein Sendungsplatz ermöglicht (danke liebe Andrea, danke Jörg), und indem Franz Schindlauer auf seine vorgesehene Sendung Blasmusik aktuell zu meinen Gunsten verzichtete (danke lieber Franz!).
Mittlerweile konnte ich auch Übernahme-Interesse bei weiteren aufgeschlossenen Radiostationen wie Museumsradio1476 und Radio Freequenns wecken, und Sendtermine vereinbaren (siehe Startseite). Liebe Werkskapelle Zeltweg, lieber Kpm. Herbert Bauer, ihr habt mir (und sicher nicht nur mir!) einen wunderschönen unvergeßlichen Abend beschert!

Stefan Frühbeis verstorben (19.6.2025):
Stefan Frühbeis (1961 – 2025) eine Radiolegende ist nicht mehr. Vor wenigen Tagen erhielt ich völlig überraschend, die traurige Nachricht, daß der Mensch, der den Volksmusiksender „Bayern Heimat“ aufgebaut hat und bis vor wenigen Wochen als Chef vorstand, am 16. Juni verstorben ist. Die Nachricht traf mich sehr, weil mich mit dem Stefan viel verbunden hat und er mir oftmals mit guten Tipps und Antworten auf meine Fragen immer gut gesinnt war. Stefan, du warst nicht nur ein aufgeschlossener, hilfsbereiter Mensch, sondern auch sowas wie ein Vorbild für mich. Du wirst mir fehlen! Ruhe in Frieden, lieber Stefan!

Der Vorteil des Einzelkämpfers (die ganz private Meinung des Radiomachers)  (29.5.2025):
Es ist oft wirklich mühsam, doch vor allem kostet es viel Zeit und viel Geld. Wir als ehrenamtliche Radiomacher haben es nicht leicht, doch wir haben es schön! Ein Widerspruch? NEIN! Leichter hat man es vielleicht anfangs, wenn man sagt, man kommt vom Radio. Dann aber kommt unmittelbar und ehrlich die geografische Einschränkung „…Salzkammergut“, die dann oft Skepsis hervorruft. Warum? Naja, weil das Salzkammergut ist ja nicht flächendeckend hörbar abgedeckt… So ein Blödsinn! Der Empfangsbereich unserer privaten Radios ist völlig ident mit den anderen (öffentlich rechtlichen). Auch die Bedienbarkeit ist ohne Unterschied. Ob ich am Empfangsgerät hier das Knopferl drücke oder dort ist doch egal, ob UKW oder INTERNET. Einmal eingestellt (das muß ich bei beiden Empfangsmöglichkeiten), wähle ich diesen Sender oder den anderen.
Der Unterschied*): Hier werde ich von Eigenlob, unnötigen Hinweisen und jeder Menge Werbung (von jedem Einzelnen von uns bezahlt…) regelrecht erdrückt, und da geht es gleich zur Sache. In einer Vielfalt, für die wir keine Hinweise brauchen wie: „Wir lieben euch (mich/dich/er,sie,es/uns/…“, oder „mit der besten Musik“ oder, oder, oder – naja erspart mir diese niedergründigen zum Hals heraushängenden, verlogenen und haltlosen Hinweise. Mir fällt dazu nur ein: „Eigenlob stinkt!“ und das ist überregional riech- und hörbar!
Der Unterschied zwischen ehrenamtliche Radiomacher und gutbezahlte Radioknechte?:
Wir machen Radio mit Herz und Verstand auf eigene Kosten, ehrenamtlich, weil wir es wahnsinnig gerne machen. Und die anderen? Ähhh, ömmm, hmmm… kommt da noch was?
*) ACHTUNG! Keine generelle Pauschalierung, es gibt auch dort wirklich gute Radiomacher, viele davon haben bei uns Privatradios ihr Handwerk erlernt! Eh klar, damals auch ehrenamtlich…!

Das „große Sendungsprojekt“ (siehe 28.2.2025) ist unter Dach und Fach (15.5.2025):
Soeben bin ich heimgekehrt von einer Reise ins schöne Bayernland und im Gepäck habe ich restliche Aufzeichnungen und Tondokumente, die ich für die angekündigte Sendung am 7.12.2025 benötigte. Jetzt gehts ans Verarbeiten der unterschiedlichen Quellen, die ich Ende März in Niederösterreich zu fassen begann und nun die Ergänzungen in Bayern einbringen konnte. So viel Stoff ist es geworden, daß ich mit bloß einem Sendetermin gar nicht genügend Platz in einer Sendung finden werde. So gibt es am 8.12.2025 einen zusätzlichen Sendetermin, als Feiertagsausgebe von „Ums Eck umi g’schaut“,  der sich mit diesem besonderen Münchner Volksmusiktrio befassen wird. Also, ich freu mich drauf, obwohl für mich jetzt die aufwändige Schneidearbeit beginnt! Was das für ein Volksmusik-Trio ist? Ja, das bleibt vorerst noch ein Geheimnis im engsten Rahmen…

Ein großes Sendungsprojekt (28.2.2025):
Manchmal spielt der Zufall eine wichtige Rolle, wie in diesem Beispiel, was für mich eine Riesenaufgabe und besondere Herausforderung bedeutet. Ein Sendungsprojekt in einer bisher für mich nocht nicht dagewesenen Größe mit extrem viel Recherchearbeit und mehreren Interviewpartnern. So bekam ich vor einiger Zeit von einem treuen Hörer aus München einen Tipp auf einen Musikanten, der mit seiner Frau und einer Bekannten ein Volksmusiktrio gründete und landauf und landab, dort und da, zur Freude des Publikums aufspielte. Vor 5 Jahren verstummte das Trio für immer, der Musikant verstarb, und bald danach folgte ihm seine Ehefrau und Mitspielerin. Eine berührende Geschichte und viele weitere kleine und größere Episoden, auf die ich bei meinen Recherchen stieß, so daß ich dem Vorschlag, diesem Musikanten zu Ehren und in Erinnerung an dieses Volksmusiktrio aus Bayern eine eigene Sendung gestalten werde. Das Manuskript habe ich bereits geschrieben und der erste Teil der Produktion wird Ende Februar in Niederösterreich begonnen. So weit reichen die Wurzeln dieses interessanten Musikanten. Die Sendung wird am 2. Adventsonntag, 7.12. 2025, um 8 Uhr, im Freien Radio Salzkammergut ausgestrahlt!

Wie ein Programm steht und fällt (4.2.2025):
Damit eine interessante Programmvielfalt zusammenkommt, bemühe ich mich oft schon Monate voraus, Kontakte aufzunehmen. Beim ersten Kontakt setze ich einen Termin für eine Zusage, denn wie es sich heuer zeigt, ist das Interesse sehr groß, in meinen Sendungen mitzuwirken. Letztendlich obliegt es mir, welche Kontakte ich in mein Programm stelle und welche ich anstelle. Etwas ärgerlich wird es, wenn ein Reaktionstermin sang- und klanglos verstreicht. Ich stoße dabei prinzipiell nicht nach, denn ich kann und will mich nicht auch noch darum kümmern – zur Erinnerung: ich mache Radiosendungen ehrenamtlich!
Wenn also jemand nicht mehr termingerecht reagiert, so wird der reservierte Sendetermin anderweitig vergeben. Wenn es oft auch schade ist, um echt interessante, nichtgenützte Sendungsthemen.

Volksmusikalitäten sind Vergangenheit (5.1.2025):
Wie bereits angekündigt, lief heute von 16-17 Uhr die letzte Ausgabe meiner Volksmusikalitäten über das Museumsradio1476. Ich danke allen, die mir die Hörertreue gehalten haben und natürlich auch dem Senderbetreiber Reinhard Pirnbacher. Es war eine schöne Zeit, in der ich hier mit meinen Sendungen mitwirken durfte, doch mit insgesamt rund 80 Sendungen, davon rund 55 allein für das Museumsradio1476, wurde es mir wirklich zu viel. Ich überschätzte meine Fähigkeit, alles unter einen Hut zu bringen. Es blieb mir kaum mehr Zeit für meine Familie und auch das Schnitzen und Krippenbauen – meine persönliche Meditation und mein Ruhepol – blieb zusehends auf der Strecke. Und bevor auch ich selbst auf der Strecke bleibe, mußte ich die Reißleine ziehen – ich bin sicher, ihr werdet das verstehen und mir bei meinen nach wie vor bestehenden Sendungen „Ums Eck umi g’schaut“ im Freien Radio Salzkammergut, jeden 1. Sonntag im Monat und jeden Feiertag, jeweils um 8 Uhr, weiterhin die Treue halten. Und wer um diese Zeit noch nicht dabeisein kann, der kann die Sendung nach der Ausstrahlung nachhören.

2025 – ein Jahr der Veränderungen (29.11.2024)
Mit dem Beginn des neuen Jahres 2025 gibt es auch beim Radiomacher einige Veränderungen. Das Gravierende einmal vorweg: Ich werde meine Sendungen beim Museumsradio1476 mit dem Neujahrskonzert (2.+4.+5.1.2025) leider einstellen. Es wurde mir einfach zu viel und ich schaffe es nicht mehr, das Jahr über als „Freizeitspaß“ rund 75 Sendungen zu machen, allein beim Museumsradio sind es für jede Woche 1 Sendung, das sind über 50 Stück im Jahr! Dazu kommen noch die Sendungen für das Freie Radio Salzkammergut, jedes Monat eine und für jeden Feiertag auch 1 Sendung, was bekanntlich auch rund 25 Sendungen ausmacht. Es war keine leichte Entscheidung, die ich bereits seit vergangenem Sommer vor mich herwälze. Doch nun ist es offiziell und ich bedanke mich bei meinen Museumsradio-Hörern für die Treue und beim Reinhard Pirnbacher für die Möglichkeit beim Museumsradio viele schöne Stunden erlebt haben zu dürfen.
Die Sendungen beim Freien Radio Salzkammergut bleiben von dieser Entscheidung unberührt und von den Terminen unverändert:
Jeden 1. Sonntag im Monat und jeden Feiertag, 8 Uhr

Radiomacher-Flohmarkt (8.11.2024)
Etwas überrascht habe ich kürzlich festgestellt, daß sich in meinem umfangreichen Tonträger-Archiv (LPs, Singles, MCs und CDs) einiges an doppelten Ausgaben befindet. Das kann natürlich vorkommen, verstellt mir aber viel Platz. Darum gibt es diese „Verdoppelungen“, vorwiegend Volksmusik, wie ich es in meinen Sendungen spiele, jetzt günstig zu erwerben. Ebenfalls zu erwerben gibt es diverses Studio-Zubehör, sowie mehrere Mikrophone. Bei Interesse bitte anfragen!

Die Wallfahrt des Radiomachers (25.8.2024)
Euer Radiomacher ist ja an und für sich KEIN sündiger Bursche und dennoch war es wieder einmal höchste Zeit, in sich zu kehren. Und damit das wirklich klappt, wurde kürzlich das mobile Aufnahmegerät samt der „Radiomacherin“ eingepackt und es ging auf die, nun schon fast jährliche, Wallfahrt – nach Jeruzalem. Nicht in den nahen Osten, da ist es momentan zu heiß auf allen Ebenen, nein, es ging nach Jeruzalem in Slowenien. Und erstmals durften wir sogar in die kleine aber feine Kirche hinein. Das war einer der Höhepunkte, aber das war lange nicht alles! Viel mehr berichten wir in der ganz so nebenbei entstandenen Reportage über die „Wallfahrt des Radiomachers“ ab 31.8.2024.

Welkom Radio Haaglanden international (24.7.22024)
Seit kurzer Zeit gibt es die Volksmusikalitäten auch in den Niederlanden zu hören. Und zwar über die Mittelwellenfrequenz 1395 KHz im Raum Den Haag, Voorburg, Rotterdam. Radio Haaglanden international machts möglich und so kann man meine Sendungen jeweils am Sonntag, 16-17 Uhr hören. Und dann gleich dran bleiben, denn gleich drauf, kurz nach 17 Uhr, folgt „Pirnis Plattenkiste“.

Sendungsübernahmen aus Bayrischzell eingestellt (23.7.2024)
Leider haben sich nach der ersten Sendungsübernahme Situationen ergeben, die im Vorfeld nicht vorhersehbar waren, womit sich die Situation ergeben hat, daß wir nach der ersten Übernahme keine weiteren Sendungen von dort übernehmen werden. Schade, aber manchmal ist es doch besser, auf etwas zu verzichten.

Der Radiomacher als Gast in der FRS-Sendung „Funken fliegen“ (18.7.24)
Der Radiomacher Werner Miklautsch ist als Gast beim Freien Radio Salzkammergut in der Sendung „Funken fliegen“. Moderator Jörg Stöger wird dabei nicht nur interessante Fragen stellen, er wird auch „heikle“ unterbringen und mich und meine Moderatoren-Eignung auf die Probe stellen. Es ist dies eine sog. „Live-Aufzeichnung“, das heißt, die Sendung wurde wohl aufgezeichnet doch mit Live-Charakter und wird weitgehend in Echtzeit ausgestrahlt. Aber keine Angst, so viel weiß ich schon jetzt: die Funken sind geflogen, nicht aber die Fetzen – ist auch bei der gegenseitigen Wertschätzung unter Kollegen gar nicht nötig. Mit dabei und ebenfalls am „Prüfstand“ in der Sendung: Ursula Rohrweck, das „Berigweiwö“.
Sendung am Samstag, 3.8., 12.05 Uhr, Wiederholung am Montag, 5.8., 7.05 Uhr im Freien Radio Salzkammergut – Hier zum Nachhören

Der Almsommer zu Gast in der „Gmiatlichen Stund“ (12.5.2021)
Das war ja wirklich eine sprichwörtlich „gmiatliche Stund“ mit dem Peter Gillesberger und ich konnte viel über den „Almsommer2024“ berichten. Eine Stunde mit vielen Fragen und Antworten verging natürlich viel zu schnell und so hab ich den Peter Gillesberger gebeten, diese Sendung für uns „nachhörbar“ zu machen. Und da ist sie nun zum Nachhören, die „Gmiatliche Stund“ über den Goiserer Almsommer2024.

Der Radiomacher selbst im Radio (7.5.2024)
Das Thema „Goiserer Almsommer2024“ macht die Runde und so hat mich mein Radiokollege Peter Gillesberger in seine „Gmiatliche Stund“ im Freien Radio Salzkammergut, am Sonntag, 12. Mai 2024, 11 Uhr, eingeladen. Es ist ein netter und hilfreicher Zug vom Peter und natürlich eine große Unterstützung für mein Projekt, das über diese Sendung weiter publiziert wird. Es wird dies, wie fast alle Sendungen vom Peter als „Live-Sendung“ ausgestrahlt und für mich als begeisterten „Aufzeichner“ wieder einmal eine ungewohnte Position – aber ich freu mich schon drauf und muß ehrlich gestehen, ein bißchen aufgeregt bin ich schon!

Sendungstermine „offen“ (26.4.2024)
Ja, auch sowas gibts: Da macht man oft monatelang Termine aus für eine Sendung und vereinbart Einzelheiten. Abgestimmt auf einen reibungslosen Ablauf der Sendungen, die dann termingerecht ausgestrahlt werden. Meist so an die 2-3 Wochen können da durchaus an konkreter Vorlaufzeit entstehen. Und dann kann es passieren, daß es zu einer Terminkollision kommt und improvisiert werden muß. Kein Problem, nur wenn ich dann tagelang auf eine Antwort warten muß, dann wird es „happig“ und dann kann es schon vorkommen, daß ICH dann nicht mehr will. Immerhin ist es MEINE Freizeit, die ich EUCH widme – sehr gern! Nur bis zur letzten Minute hinauströsten will ich mich dann auch nicht lassen. Dann kommt eben jemand anderer an die Reihe, der auf der nunmehr schon fast endlosen Warteliste steht – ist auch gut so, nur die Zeit ist halt für den einen hinausgeschmissen. Seids also bitte nicht bös, wenn ich Termine einfordere, ich muß es im Interesse einer reibungslosen Sendungsfolge tun – danke!

„Ums Eck umi g’schaut“ wird ausgebaut (7.3.2024)
Es war wie ein Geburtstagsgeschenk, zu meinem 6. Jahrestag am 1. April beim Freien Radio Salzkammergut. Mein langgehegter Wunsch um einen weiteren Sendetermin hat sich heute erfüllt! Ab Ostermontag, 1. April 2024, wird es „Ums Eck umi g’schaut“ auch jeden Feiertag, um 8 Uhr beginnend, geben. Das wurde mir heute mitgeteilt und ich bin sehr glücklich darüber. Diese Entscheidung werde ich gebührend zu schätzen wissen und freue mich auf eine zusätzliche Hörerschaft mit weiteren interessanten Sendungsthemen! Danke Cornelia für Deinen persönlichen Einsatz!

Es tut sich was, beim Radio! (27.2.2024)
Das Freie Radio Salzkammergut feiert heuer, 2024, sein 25-jähriges Bestehen und begeht dies mit einer Reihe von Sondersendungen und Veranstaltungen. Ich freue mich, daß ich in dieser Radio-Einrichtung bereits das 6. Jahr (1.4.2018) dabei sein darf und es trotz der Minimal-Sendetermine (1x im Monat) auf mittlerweile 83 Sendungen „Ums Eck umi g’schaut“ bringen konnte. Die 100. Sendung aus dieser Reihe wird somit im August 2025 über den Äther schallen…
Drei Jahre und 1 Monat später als beim FRS, am 1.5.2021,  erklangen das 1. Mal die „Volksmusikalitäten“ im Museumsradio1476 und draus entstanden (bis 31.12.23) insgesamt 160 verschiedene Sendungen. Viele nette Leute habe ich dabei kennenlernen dürfen, bin etliche Kilometer zu den Interviews gefahren und unzählige Stunden vor dem PC verbracht mit Recherchen, Planungen, Sendungsgestaltung, Schnitt, kurzfristigen Änderungen und, und, und – Und um keine Minute meines Radiomacher-Daseins ist mir leid! Ganz ehrlich! Nach meinen Ideen nach, werde ich wahrscheinlich die Grenze von 1.000 Sendungen auch noch erreichen – aber das ist eine andere Geschichte und liegt nicht in meiner Hand…

Jetzt sind wir gefragt – die Familie der Volksmusik-Liebhaber (24.11.23)
Seit einigen Ausgaben des Newsletters verfolgte ich das Geschehen rund um das Volksmusikmagazin „Zwiefach“ und machte mir so meine Gedanken. Ich kontaktierte kürzlich die Verlagsleitung und hinterfragte die Meldungen, wo um dringende Hilfe aufgerufen wurde. Frau Andrea Iven leitete mich wohlwollend weiter an den Redaktionsleiter, Roland Pongratz, der zu einem Telefoninterview bereit war. Erst in diesem Interview wurde mir wirklich klar, daß daraus unbedingt eine Sendung entstehen soll, denn es geht hier nicht um einen letzten Überlebensversuch eines Magazins, sondern um eine unbedingt notwendige Investition, eine Investition in die Zukunft, von der wir alle profitieren können und mit unser aller Hilfe auch werden. Die Digitalisierung steht an und das ist ein großer finanzieller Brocken, den wir jetzt alle gemeinsam stemmen können, wenn wir zusammenhelfen! Es geht absolut nicht um ein „Betteln“ um Spenden oder ähnliches, das Magazin bleibt bestehen, sondern wirklich um eine gemeinsame Investition in die Zukunft.
Sendung am 2.,3. und 7.12.2023

Folk/Volksmusik (11.11.2023)
Unsere Volksmusikschiene bekommt Zuwachs! Mit 5. Dezember 2023 startet eine weitere, neue Sendung im Museumsradio1476! Mit Hubert Dohr konnte ein Moderator gefunden und für unser Radio begeistert werden, der in der FOLKSMUSIK zu Hause ist. Der selber unzählige Musikinstrumente spielt, sich eigene Instrumente bauen läßt und kaum eine Gelegenheit verstreichen läßt, mit Musik zu experimentieren.
Doch Halt! Die echte Volksmusik ist dem Hubert Dohr so viel wie heilig, aber er probiert Gegensätze, Parallelitäten und Gemeinsamkeiten in seinen Musikexperimenten. Dazu läßt er gute, „alte“ Bekannte in sein Ton-Studio und hier können sie sich entfalten. In Top-Qualität, mit strenger Durchdachtheit und einem Endprodukt, das sich sehen – ähh, hören läßt (Dohr geht eben is Ohr!). A propos Ohr. Der Titel der neuen Sendung „Auf das Ohr – mit Hubert Dohr“. Am Dienstag, 5.12.2023, 18 Uhr mit Wiederholung am 19.12.2023, 18 Uhr.
Ab Dezember 2024, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 18 Uhr!

Lesen ist modern (9.10.2023)
Ab 17. Oktober 2023 gibt es im Museumsradio1476 die MR-Buchecke. Diese exklusive Buchecke wird in keinem vorbestimmten Rhythmus ins Programm aufgenommen, sehr wohl aber in unserem Radioprogramm zeitgerecht angekündigt. Ich darf diese Rubrik moderieren und freue mich auf Hinweise, wenn vielleicht Sie selber ein Buch herausbringen und veröffentlichen.

Sennerin auf der Moosangerlalm, (Teil 1  und Teil 2 zum Nachhören)! (22.9.2023)
Nicht oft bekommt man Tondokumente zur Verfügung gestellt, die wirklich EXKLUSIV sind. Durch Zufall bin ich bei der Produktion der Sendung über den „poetischen Wetterbeobachter“ auf solche Dokumentationen ins Gespräch gekommen. Eine erste Hörprobe ließ mich nicht mehr zur Ruhe kommen, da will ich was draus machen, es sind Dokumente, die vor einigen Jahren aufgenommen wurden und das Leben einer damals jungen Sennerin auf der Moosangerlalm im Salzburger-Land in den Jahren 1938 bis 1947 widerspiegelt. Vom ersten Sommer, der gleich mit einem fatalen Ereignis begann oder Sommer, die wettermäßig grauenhaft waren, von Gewittern, vom Sommerschnee, aber auch von eindrucksvollen schönen Erlebnissen, wie das „Findelkind“ oder Vollmondnächten auf der Alm. Diese Aufzeichnungen lassen den Hörer so richtig mitleben, wenngleich die sogenannte „Almromantik“ weit hinten angestellt werden muß.
(Foto: © by Franz Kloiber, 1942)

Auf den Hund gekommen (19.9.2023)
Ja, die Volksmusikalitäten sind wahrlich auf den Hund gekommen. Und dennoch bin ich stolz drauf, weil hier ja nicht das Sprichwörtliche gemeint ist, sondern die Sendung, die Anfang Oktober 2023 ausgestrahlt wird. „Tasso“ – ein alteingesessener Verein, der sich seit über 40 Jahren voll und ganz mit über 100 Mitarbeitern, dem Tierschutz, dem Tierwohl, widmet und vorwiegend nur von Spenden seinen Betrieb aufrecht erhält. Mit dem Sitz am Stadtrand von Franzfurt am Main, agiert der Verein grenzübergreifend mit Registrierungsmöglichkeit vorwiegend für Hunde und Katzen. einem Suchservice für verschwundene oder entlaufene Tiere, Tipps aus der Praxis und sogar einer 24-Stunden-Notruf-Hotline: +49 (0) 61 90 / 93 73 00. Eine solche Organisation hat es sich verdient, eine ganze Stunde bei uns im Radio vorgestellt zu werden. Weiterführende Informationen gibt es auf der „Tasso-Webseite“, wo Sie auch direkt Ihre Spende abgeben können, die damit „in gute Pfoten“ kommt.

Tolle Interpreten (9.8.2023)
Wer von euch kennt das nicht: Man ist Musikant, Sänger, Interpret und will für seine intensive Probenarbeit endlich auch einmal belohnt werden. Das Rezept ist einfach gefunden, man produziert (selbst??) eine CD-Reihe und verkauft diese. Nur so ganz einfach ist es nicht, Ja, CD produzieren kann mittlerweile fast jeder, der einen PC bedienen kann, doch die Qualität? Da trennt sich die Spreu vom Weizen, glaubt mir, ich weiß von was ich hier schreibe, denn oft genug bekomme ich irgendwelche Tonträger in meine Hände gedrückt und soll diese in meinen Sendungen spielen. NEIN! Mir kommt es schon sehr stark auf die Qualität drauf an und da sind diese Interpreten bedeutend besser dran, die sich gleich an ein professionelles Tonstudio wenden. Mit entsprechender Technik, mit guten Programmen und gut strukturiert. Und da hab ich als Radiomacher meine Erfahrung gemacht und kann da gut beurteilen, wo die Unterschiede liegen. Und der Preis? Der ist sicher nicht das Primäre!

Der Radiomacher im Operetten-Genre (10.7.2023)
Eigentlich liegen Volksmusik und Operette gar nicht so weit auseinander, als daß man nicht das Eine mit dem Anderen irgendwie verbinden könnte. So geschehen am 8. Juli 2023, wo ich wegen „Not am Mann“ für eine Premieren-Reportage ins Kongress- & Theaterhaus in Bad Ischl gebeten wurde. Operette ist mir keineswegs fremd, doch meine Heimat ist doch die echte, alte Volksmusik und deren direktes Umfeld. Aber da war ich ganz überrascht, angenehm überrascht, wie locker und natürlich auch diese Leute von der Operette sind. Ob es der musikalische Leiter Christoph Huber oder die Darstellerin der Titelrolle, die Marquise de Pompadour, Julia Koci oder der Intendant Thomas Enzinger war, alle waren sehr offen für ein spontanes Interview, abseits von „Pressekonferenz“ und so. Ganz locker auf der Kongreßhaus-Terrasse bei einem Sommerspritzer, nur wenige Minuten vor der Premiere zu „Madame Pompadour“. Es war für mich auch eine Premiere, eine Premiere in ein doch „Neuland“. Denn Operette ist mehr als nur Schallplatte, viel mehr!

Horizont ausgeweitet… (6.7.2023)
Ein herzliches „Grüezi“ ins Ländle, ins schöne Bundesland Vorarlberg. Ab sofort übernimmt der Internetsender „Radio Nachtvogel“ meine Sonntagssendung um 16 Uhr, direkt vom Museumsradio1476. Ein herzliches Dankeschön für diese nette Geste, die mir wiedereinmal zeigt, daß meine Richtung stimmt, die ich mit den Volksmusikalitäten eingeschlagen habe. Zum Weiteren dachte ich schon lange darüber nach, wie ich auch unsere Volksmusikfreunde im Ländle erreichen kann. Der Berg dazwischen (der Arlberg) ist offenbar eine große Hürde, die es zu überwinden gibt. Diese Hürde habe ich endlich überwunden und freue mich, endlich einmal in unser westliches Bundesland meine Volksmusikalitäten zu bringen. Und eines verspreche ich euch, liebe Freunde im Ländle: ihr werdet nicht zu kurz kommen, ich bin schon am Kramen in meinem Archiv um gute, alte Volksmusik aus Eurer Gegend. Und schaltet halt fleißig auf Radio Nachtvogel (das ist auch ein „Tagvogel…“), speziell Sonntags, um 16 Uhr, denn da gibt es die „Volksmusikalitäten im Museumsradio1476“ und ich freu mich auf Euch!!! 🙂

Was nichts kostet, kann auch nichts wert sein… (7.6.2023)
Wie schwer es ein Hobby-Radiomacher hat, habe ich am eigenen Leib soeben verspürt. Vor wenigen Wochen habe ich eine Bäuerin vom Attersee angesprochen, über ihren Hof, ihre Familie und ihr Leben mit besonderen Tieren, eine Sendung zu machen. Ein Termin für die Aufnahme wurde für etwa 1 Woche vor dem Sendtermin vereinbart, ausnahmsweise so kurzfristig, weil grad zu dieser Zeit die landwirtschaftlichen Arbeiten absoluten Vorrang haben, weil großteils wetterabhängig. Nun sind die 3 vorgeschlagenen Wahltermine vorbei und die Bäuerin hat keine Reaktion gezeigt. So bin ich gezwungen, eine Ersatzsendung kurzfristigst zu produzieren, vorher das Manuskript schreiben, die Aufnahme, den Schnitt und die Probeanhörung machen und werde die Sendung übermorgen ans Studio schicken, damit diese termingerecht ab Samstag ins Programm aufgenommen werden kann. Ein unnötiger Streß, der vermeidbar wäre, wenn unsere Sendung was (und möglichst viel…) kosten würden. Aber das soll uns nicht einfallen, meine Sendungen bleiben kostenfrei wie sie sind, nur werde ich mir meine möglichen Sendungsgäste noch besser aussuchen…
Aber es hat auch einen Vorteil: Endlich kann ich ein Versprechen einlösen, das ich in einer meiner ersten Sendungen verlautet habe, nämlich die Einladung meiner Hörerschaft in meine Krippen- und Schnitzerwerkstatt – und dieses wird mit der Sendung VMN 2326 eingelöst.
Zu hören am Samstag, 10.6.,18 Uhr, am Sonntag, 11.6.,20 Uhr und Donnerstag, 15.6.2023,18 Uhr.

Gegen das Vergessen (17.5.2023)
Zufällig kam ich vor einiger Zeit bei einer Antiquitätenhändlerin auf eine Langspielplatte, die sich am ersten Blick als nicht außergewöhnlich zeigte. Allein der Titel ließ mich aufmerksam werden. „Alte und neue Kärntnerlieder“ vom Kärntner Landjugend Bezirkschor St. Veit an der Glan. Kärntner Chormusik ist allemal gut für eine schöne Radiosendung, dachte ich mir und kaufte mir Platte. Als Chorleiter ist Josef (Sepp) Prugger angeführt und ich versuchte mehr über diesen Chorleiter zu eruieren. Leider mußte ich dabei erfahren, daß dieser Sepp Prugger im Jahr 2020 verstorben ist. Beim Digitalisieren der Titel fand ich immer mehr großen Gefallen an den Interpretationen, der Qualität und der Stückauswahl auf dieser Platte und es ließ mir keine Ruhe und recherchierte weiter. „Bezirkschor St. Veit“ – da gibt es sogar eine Webseite mit Kontaktdaten und Telefonnummern, da wurde sofort angerufen. Leider hatte die Dame, die sich freundlich am anderen Ende der Leitung meldete, keine wirkliche Ahnung über den Chor zur Zeit der Entstehung der Platte, noch was sich momentan rund um den Chor tut. Noch weniger erfolgreich war ich am nächsten Werktag bei Anrufen bei der Gemeinde St. Veit an der Glan, weder beim Kulturamt noch beim Sekretariat. Aber dann, endlich. Ich kam auf die Familie Prugger, direkte Angehörige des Chorleiters, und so kam ich auf ausreichend Informationen und auch zu einem Telefoninterview, das ich in die folgende Sendung (13. Mai 2023) im Museumsradio1476 einbaute. Der Dank für mein Bemühen: So viele Rückmeldungen aus Nah und Fern für 1 Sendung hatte ich bislang noch nie in dem Ausmaß. Sogar aus Übersee (Paraguay) kam eine sehr positive Rückmeldung nur wenige Minuten nach der Erstausstrahlung. Reichlich Lohn für unsere ehrenamtliche Beschäftigung – vielen Dank dafür! Und so nebenbei bemerke ich, konnte ich mit der Recherche und der Sendung einen Beitrag gegen das Vergessen von wahrlichen Persönlichkeiten leisten.

Völkerverbindend, länderübergreifend, kooperierend (13.4.2023)
Aus einer zufälligen Begegnung wird eine konstruktive Zusammenarbeit. Es hat sich vor kurzem ergeben, daß zwei Radiomacher, der eine aus Österreich (ich) der andere aus Südtirol (Oswald), sich in Slowenien (Begunje) bei einer Oberkrainer-Veranstaltung über den Weg laufen. Das gemeinsame, starke Interesse zur Volksmusik und in dem Fall natürlich auch zur Oberkrainer-Musik bereitete die Basis für eine Kooperation. Mein tiefes Bestreben, die Volksmusik zu pflegen, hat dadurch einen nährstoffreichen Boden gefunden, denn so reich Südtirol an guter Volksmusik ist, so wenig bekannt ist diese leider bei uns. Die ECHTE Volksmusik meine ich und nicht das, was man oft fälschlicherweise oft als Volksmusik (volksdümmlich…) bezeichnet und vorwiegend in den breiten Medien findet.
So freut es mich, daß ich am 4. Mai 2023, 18 Uhr, erstmals eine Schaltung zu meinem Kollegen Oswald Delago beim Radio Gardena im Grödnertal machen darf und seine Volksmusiksendung „Mujiga da mont cun Oswald“ (Volksmusik mit Oswald) 1 Stunde lang übernehmen darf. Es ist dies eine 1:1-Übernahme und das Programm wird nicht abgesprochen, weshalb ich schon sehr gespannt bin, was uns Oswald zu erzählen hat. Diese Sendung ist eine der wenigen, die Oswald auf deutsch moderiert, vielmehr sind seine Sendungen auf italienisch und ladinisch – wäre sicher auch interessant, wie das klingt. Vielleicht paßt es ja, daß wir einmal eine nicht in deutsch moderierte Sendung übernehmen dürfen.

Aktuelle Anpassungen (27.2.2023)
„Flexibilität ist das halbe Leben“ heißt es oft und auch beim Museumsradio1476 beweisen wir immer wieder, wie flexibel wir sind. So gibt es bereits seit Februar einen wöchentlichen Einstieg der Volksmusikredaktion in das Veranstaltungsmagazin, jeden Mittwoch und Donnerstag, von 16 – 17 Uhr. Diese Verlautbarungen im VAM (= Veranstaltungsmagazin) sind kostenlos, wenn auch die Veranstaltung bei freiem Eintritt stattfindet. Wenn mit Eintritt, dann wird eine sehr kulante Regelung getroffen.
Die „Volksmusikalitäten“ werden ab Donnerstag, 9.3.2023, von 17 Uhr auf 18 Uhr verschoben. Damit erreichen wir eine einheitliche Schiene der Volksmusiksendungen Montag bis Samstag 18 – 19 Uhr, der Dienstag wird um 18 Uhr zur „Volksmusik am laufenden Band“ und damit offen für eine mögliche weitere, moderierte Volksmusiksendung, der Sonntag bleibt mit 20 Uhr

Fit für weitere Sendungen! (10.11.2022) 🙂
Wenngleich ich Ende November noch einen entscheidenden Schritt VOR mir gehabt hätte, fühle ich mich bereits jetzt schon wieder so fit, daß ich mich getraue, in die Zukunft zu planen. So wurde mir von der Sendeleitung des Museumsradio1476 zugesichert, die Volksmusikalitäten ab Jänner 2023 wieder regelmäßig zu senden. Einzige Änderung gegenüber früher: Samstag, 18 Uhr (unverändert) und neu Sonntag, 20 Uhr (gleich nach Pirnis Plattenkiste) und auch der Donnerstag, 17 Uhr, bleibt bis Anfang März 2023 unverändert! Ab 9.3.2023 wird die Donnerstag-Wiederholung um 18 Uhr ausgestrahlt!
Außerdem sind bereits einige Adventsendungen in Produktion, die in der Zeit vor Weihnachten kurzfristig ins Programm genommen werden und uns alle in eine angenehme, ruhige und besinnliche Stimmung bringen werden. Ebenfalls bereits in Produktion sind Festtags-Sendungen für die Weihnachtsfeiertage. So wird das laufende Programm am Heiligen Abend, 24.12., mit eindrucksvollen Musikstücken sowie kurzen Moderationen bereichert, die beiden folgenden Feiertage, Christtag und Stefanitag, werden durch mitunter volksmusikalische Sendungen zu einem Leckerbissen für unsere Hörerschaft.

Kein Platz für Volkskultur! (31.10.2022)
Seit es im Freien Radio Salzkammergut „Ums Eck umi g’schaut“ gibt, immerhin schon seit April 2018, versuche ich mit viel Mühe und Einsatz, einen Termin für die Wiederholung dieser Sendung zu bekommen. Frühmorgens um 8 Uhr am Sonntag ist ja für einige meiner Hörerschaft doch ein bißchen früh, wie ich aus vielen Rückmeldungen erfahren durfte. Ein letzter Versuch ging wieder dahin, wo alle anderen Versuche vorher auch gingen – in die Hose! Und warum? Lest doch selber den unveränderten Text der Mailantwort vom 20.10.2022:
Lieber Werner, wie versprochen haben wir bei der FRS Teamsitzung gestern deine Anfrage um einen Wiederholungstermin für „Ums Eck umi gschaut“ besprochen. Wir sind (wie auch im letzten Jahr) zu dem Schluss gekommen, dass keine Sendung des Sonntagvormittages wiederholt wird und wir unserer Ansicht nach keinen passenden Sendeplatz für eine Wiederholung haben. Leider hab ich keine bessere Nachricht für dich.
Alles Gute und bis bald. – Julia Müllegger, Geschäftsleitung
Nur zur Wiederholung und Klarstellung „FRS“ heißt „Freies Radio Salzkammergut“. Es stellt sich halt nur die Frage: „Was ist hier frei, wenn nix frei ist???“. Nichteinmal unsere Arbeit ist frei, denn wir bezahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, damit wir Sendungen machen dürfen und bekommen natürlich auch kein Honorar für unsere Sendungen, die oft mit Mühe und erheblichem finanziellen Aufwand von uns Radiomachern selbst hergestellt werden. Pro Sendung sind das an die 3-4 Stunden Zeitaufwand Ehrenamtlichkeit. Und dann findet sich keine Stunde in der Woche, wo eine Sendungswiederholung einen „passenden“ Platz findet. Wie tröstete mich doch einst in jungen Jahren meine Mutter in solchen Situationen? Sie meinte kurz und trocken: „Andere Mütter haben auch schöne Töchter!“ Und wie recht hatte meine selige Mutter!!!

Der Radiomacher muß Pause machen! (15.8.2022) 🙁
Offenbar war für mich einiges zu viel in den letzten Wochen und Monaten, vielleicht habe ich mir mehr zugemutet, als ich schaffen kann. Mein Körper sagte klar und deutlich: „STOP!“. Ich kenne meinen Körper nun doch schon fast 70 Jahre und wir sind ein tolles Team, weshalb ich das sehr ernst nehme und Konsequenzen daraus ziehen muß. Viel Überwindung hat es für mich bedeutet, irgendwo anzusetzen, ich mache doch so viel und alles mit Freude und vollem Einsatz. Nach einigen schlaflosen Nächten entschied ich mich, daß das größte zeitliche Potenzial beim Radio einzusparen wäre und da ich hier diese schöne Arbeit bei zwei Sendestationen (Museumsradio1476 und Freies Radio Salzkammergut) machen darf, fiel meine Entscheidung auf das Museumsradio1476, wo ich in Absprache mit Reinhard Pirnbacher mir eine Auszeit von vorerst einmal 1/2 Jahr nehmen werde. Zudem steht mir eine Operation ins Haus, von der ich nicht weiß, wie die Zeit danach ausschaut. Und diese, erst wenige Tage mir bekannte Tatsache hat mich schlußendlich und zusätzlich einer weiteren übergebührlichen Belastung ausgesetzt. Dem Freien Radio Salzkammergut bleibe ich vorerst in gewohnter Form (1x monatliche Sendung) erhalten, so lange ich mich dazu im Stande fühle bzw. so lange mich meine Hörerschaft aushält 😉 .

Korsika – die unbekannte Schöne im Mittelmeer : (21.7.2022) ab sofort über CBA nachhörbar!
Jeder hat sich seinen Urlaub wohlverdient, so auch ich und meine Frau Brigitte. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Domizil, wo wir beide noch nie waren und nicht diese „Strandsardinen-Fabriken“ darstellen, die man ja von den Adriaregionen in Oberitalien allzugut kennt. Nur wo gibt es Sandstrand, schönes und klares Meerwasser, ein Rundumprogramm, dem man sich anschließen kann, wenn man möchte und das lange Fliegen oder stundenlange Autoanfahrten sollten halt auch nicht sein. Mehr oder minder durch Zufall sind wir auf Korsika gestoßen. Und wahrlich – das ist es!
Grad einmal eine gute Stunde Flugzeit von Salzburg aus (alternativ auch von Wien oder Graz), Tagflug, Sonntag An- und Abreise, und all die Kriterien, die wir auf unsere Erwartungsliste setzten gingen in Erfüllung. Wohlweislich haben wir ganz der alten Sitte nach unsere Reise über ein einheimisches Reisebüro gebucht und alles hat geklappt – so gut geklappt, daß ich selbst in unserem Urlaub spontan mein allgegenwärtiges Aufnahmegerät auspackte und für eine Sendung „scharf“ machte. Und so entstand eine einstündige Radiosendung, die von beiden Radiostationen, Museumsradio1476 und Freies Radio Salzkammergut interessiert ins Programm aufgenommen wurde und sogar mit je 1 Wiederholung anderntags.
Und weil es uns beim „Störrischen Esel in Calvi“ und auf der Insel überhaupt wirklich soooo gut gefallen hat, haben wir knapp 1 Woche nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub gleich noch einmal gebucht. Drum wird die Insel Korsika und der „Störrische Esel“ heuer Ende September von uns nochmals besucht! Die Sendezeiten für die großteils live in Calvi entstandene Sendung und die Daten dazu finden Sie hier!

Jodler- und Weisenbläsertreffen ’22 – Blaa-Alm (10.6.2022):
Zusammenfassung im Radio hörbar!
Museumsradio1476: „Volksmusikalitäten“
Samstag, 18.6.2022, 18 Uhr und Donnerstag, 23.6.2022, 17 Uhr
Empfang: Mittelwelle AM1476
oder über Internet Livestream – Direktlink auf www.radiomacher.at

Freies Radio Salzkammergut: „Ums Eck umi g’schaut“
Sonntag, 3.7.2022, 8 Uhr
Empfang: im Salzkammergut auf UKW (verschiedene Frequenzen)
oder über Internet Livestream – Direktlink auf www.radiomacher.at
Moderation: Werner Miklautsch

Gendern: (28.4.2022)
Ja, liebe Leute, das ist ein wichtiges Thema – auch für mich! Nur übertreiben sollte man es nicht und es soll auch nicht die Information dem Gendern hinten nachhängen. Liebe Damen, Frauen, Mädchen – ihr alle werdet es mir (hoffentlich) verzeihen, wenn ich nicht die gesamte Zeit in meinen Sendungen diesem Gender-Wahnsinn nachgehe, denn genau dann würden solche „Blitzer“ herauskommen, daß schlußendlich die Ansage vielleicht so ausschauen und so anhören würde: „Liebe Hörer und Hörerinnen, werte Damen und Daminnen, grüß euch Mädchen und Mädchinnen“. Auch das so sehr beliebte „Binnen-I“ ist keine Alternative für mich, weil es absolut keinen Sinn macht und dadurch dann die Herren sich querstellen könnten, wenn ich akustisch die „HörerInnen“ begrüße und nicht auch die „Hörer“! Um Gottes Willen, haben wir Sorgen… bzw. haben wir wirklich keine anderen Sorgen?

Alexandra – unvergessen! (7.4.2022)
Am Donnerstag, 19.5.2022, hätte Alexandra, die beeindruckende Sängerin und Chansonette, ihren 80. Geburtstag. Eine beeindruckende Frau, die in meiner Generation (rund um die 1968er…) schon zu Lebzeiten einen Ikonenstatus hatte. Ihr tragischer Tod im Alter von zarten 27 Jahren, ihre Gedanken, ihre Lieder, sind tiefgreifend und sind auch mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod unverändert eindrucksvoll und prägend. Dieser Sängerin, Alexandra, will ich meine Ehre erweisen mit eigenen Exklusivsendung im Freien Radio Salzkammergut wie auch im Museumsradio1476! Alle Sendetermin und Hintergründe gibt es hier – Alexandra soll unvergessen bleiben!

Rückmeldungen…: Wie ehrlich sind diese??? (6.4.2022)
Ja, heutzutage muß man schon Glück haben, ehrliche Rückmeldung zu bekommen. Meist ist diese Einrichtung der „Rezensionen“ darauf abgestimmt, Quoten zu erreichen, mit denen man den eigene (Werbe-)Wert ins Unendliche treibt. Aber…
…da gibt es Menschen, die glücklich sind, unseren Sender gefunden zu haben und dann schreiben…
…cooler Sender (Museumsradio1476,  Anm.d.R.), höre euch künftig öfter… kannte ich leider noch nicht….danke für die Schaltung im heutigen Veranstaltungsmagazin….jederzeit wieder….gerne auch eine Reportage, falls das für euch ein Thema ist. Jedenfalls super, dass noch wer (freiwillig 😉) die Volksmusik pflegt und auch bewirbt…im „normalen“ Radio ist das ohnehin längst out…..(Stichwort Radio Wien ohne Wienerlieder…😕). Silvia S. aus W. (Mail< Mi 06.04.2022 17:19)
Red.: Danke liebe Silvia, für uns ist das eine Selbstverständlichkeit, kostenlos Veranstaltungen zu publizieren und damit die Volkskultur zu unterstützen, die uns allen (grad in dieser Zeit) gut tun. Danke für deine Rückmeldung! (W.M)

Rundruf: Wo hört man die Volksmusikalitäten? Wo „schaut man ums Eck umi“? (1.4.2022)
Das war eine Aktion… Für mich als Hobby-Radiomacher sind Media-Analysen (wie korrekt die auch immer sein mögen…) völlig irrelevant, weil wir bei den Privatradios keine Einnahmen lukrieren. Um so interessanter ist es für mich, WO meine Sendungen gehört werden, weil so kann ich z.B. auch meine Sendungsthemen drauf abstimmen oder auch mein Musikprogramm auswählen. Und so kam die Aktion, wo ich um Rückmeldungen per Ansichtskarte gebeten habe. Kreativ und rührend, muß ich sagen, denn 1 Hörer fotografierte seinen Garten und schickte mir das Foto als Ansichtskarte mit dem Hinweis, daß dies ganz sicher eine Ansichtskarte für die Raritätensammlung ist, die gibts nur 1 Mal! Oder die Dame aus dem „kleinen Nest“ von dem es keine Ansichtskarten gibt, und die dennoch eine gute Ersatzlösung fand oder der Herr, der eine echt klassische 4-teilige Ansichtskarte aus seinem Wohnort schickt. Das gefällt mir und bestätigt mich in meiner herrlichen Arbeit, für mich und für euch Sendungen zu machen, Sendungen, die es sonst nirgends wo in anderen Radios gibt. Ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die meinem Aufruf gefolgt sind!

„Ums Eck umi g’schaut“ auch im Mühlviertel (10.1.2022)
Das Freie Radio Freistadt strahlt am Dienstag, 11.1.2022, 9 Uhr, die Neujahrs-Ausgabe meiner Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ mit dem Beitrag über die gestrandete Zirkusfamilie Schotten vom „Zirkus Don Eduardo“ in einer Sendungsübernahme vom Freien Radio Salzkammergut aus. Somit hat mein Hilfeschrei auch das Mühlviertel erreicht und die Radiofamilie wächst damit um eine gutes Stück! Im Livestream mithören. Danke dem Programmkoordinator Mag. Harald Freudenthaler vom FRF!

Ist die Radiofamilie wahr geworden? (4.1.2022)
Es ist ein wirklicher Hilfeschrei, den ich mit meiner Neujahrs-Sendung ausgelöst habe. Da werden Tausende von Euros in der Silvesternacht regelrecht „in die Luft“ geschossen, während eine redliche Zirkusfamilie nicht mehr weiß, wie sie über die Runden kommen soll. Der Hilfeschrei hat bereits am 3. Tag nach der Erstausstrahlung Menschen erreicht, die zwar nicht Tausende Euros (muß ja gar nicht sein! Jeder einzelne Euro zählt!), aber einige Euros bereits überwiesen haben und sich so tatsächlich in eine wahrliche Radiofamilie einbrachten. Klar, ich habe keinen Einblick in das betreffende Konto, doch bekomme ich von da und dort Rückmeldungen und Dankesschreiben für die Aktion! Bitte, bitte weiter so.

Volksmusiksendungen im Museumsradio werden ausgebaut! (6.10.2021)
Durch das starke Interesse unserer Hörerschaft an Volksmusik im Museumsradio sind wir voll motiviert und haben das Volksmusikangebot ausgebaut. So gibt es ab Montag, 11. Oktober 2021, 18 Uhr, eine völlig neue Sendung mit dem Titel „Aufgspielt und Gsunga“. Moderiert wird die Sendung vom routinierten Moderator Franz Putz aus der Steiermark. Viele werden die Stimme von den „Steirischen Sänger- und Musikantentreffen“ wiedererkennen oder auch von der Radiosendung „Klingende Steiermark“. Wiederholt wird die Sendung jeweils am darauffolgenden Freitag, ebenfalls um 18 Uhr! Franz Putz hat auch aktive volksmusikalische Erfahrung, er leitete jahrelang die „Vorauer Stub’nmusi“

Tanzschiff am Traunsee am Freitag, 3.9.2021 (14.7.2021)
„Flexibilität ist das halbe Leben“ heißt es allgemein und da hat das Museumsradio1476 den Beweis angetreten. Beim Interview für die Sendung Volksmusikalitäten am 31.7.2021, kam so nebenbei die Frage vom Kapitän Karlheinz Eder, ob man nicht einmal eine Tanzveranstaltung ganz im Sinne von Pirnis Plattenkiste machen kann. Gerne schaffte ich eine Brücke zwischen Charly und Reinhard Pirnbacher und seit einigen Tagen steht fest, es wird die erste Tanzschifffahrt am Traunsee (Freitag, 3.9.2021, 18.30 – 24 Uhr) geben.
Nachtrag (6.10.2021): Da das Tanzschiff am Traunsee so stark angenommen wurde, sind für das Jahr 2022 bereits Termine vereinbart!

Doppelter Gewinn für Patronanzgeber! (14.7.2021)
Durch den Donnerstag-Termin für die Volksmusikalitäten ergibt sich auch für die Patronanzgeber ein zusätzlicher Vorteil, denn der Donnerstag wird vorwiegend ein Wiederholungstermin der vergangenen Samstag-Sendung sein, wo die Sendung 1:1 wiederholt wird, natürlich mit der Patronanz-An- und Absage. Und Patronanzgeber werden immer mehr, sehr zur Freude unseres ehrenamtlich agierenden Radio-Teams, da wir mit diesen Einnahmen bereits einiges bewegen konnten. Danke an die Patronanzgeber und herzlich willkommen den 2 in dieser Woche neu hinzugekommenen!

Sendezeiten ausgeweitet! (14.7.2021)
Dem wachsenden Interesse an Volksmusik im Radio gerecht  zu werden, wurde mir von Reinhard Pirnbacher angeboten, für die Volksmusikalitäten einen 2. Termin wahrzunehmen und ich natürlich mit Freude annahm. Was bei anderen Sendern wochen- und gar jahrelang dauert (um dann erst nicht umgesetzt zu werden…), setzte Pirnbacher innerhalb weniger Stunden um, denn bereits knapp 3 Stunden nach der „Frohbotschaft“ war meine erste Donnerstag-Sendung an den neuen Termin angepaßt und erklingt erstmals am Donnerstag, 15. Juli 2021, 17 Uhr.

Volksmusikalitäten, das ist der Titel meiner neuen Sendungen im Museumsradio 1476, die seit 1. Mai 2021, jeden Samstag, um 18 Uhr, ausgestrahlt werden. Damit hat Reinhard Pirnbacher als Sender-Betreiber eine klaffende Lücke geschlossen und nun ist auch die gute, alte Volksmusik in seinem Radio würdig vertreten. „Ein bunter Mix von moderierten und nichtmoderierten Sendungen, alle in der Dauer von 1 Stunde“ – das war die einzige Vorgabe auf die wir uns raschest einigen konnten und nach einer Vorlaufzeit von nicht einmal 2 Wochen wurde der Bereich Volksmusik ins Museumsradio 1476 eingebracht. Und Rückmeldungen bereits nach den ersten 3 Sendungen aus der Hörerschaft geben uns recht: „…längst schon fällig, die Volksmusik in eurem Programm…“, „… endlich!…“, „eine ausgewogene Mischung durch alle Bereiche von Volks-, Blas- und Chormusik“, „…ist ein weiterer Fixpunkt an meinen Samstag-Radioabenden…“ – und wir bedanken uns für eure Rückmeldungen!

Eine weitere Neuigkeit, seit der April-Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ (4.4.2021, 8 Uhr) gibt es eine neue Rubrik, in der das Thema „Natur“ im Mittelpunkt steht und dazu konnte ich niemand Geringere gewinnen als die Naturvermittlerin Mag. Gudrun Fuß, (Bild links) die persönlich den Startschuß dafür gegeben hat. Gudrun kam selbst in die Sendung um viel über ihren Job erzählen und was es so mit der Natur auf sich hat.
Interessant auch der Trailer, die Kennmelodie zu dieser Rubrik. Die Musik „Almauf- und Abtrieb“ stammt aus „Almsommer im Auerbachtal – 2011“ und wurde vom Komponisten Hans Berger aus Oberaudorf in Bayern auch selbst interpretiert. Als Stimme für die Ansage stellte sich meine liebe, ehemalige Kollegin vom FRS, Evelyn Ritt (Bild rechts), zur Verfügung. Allen Beteiligten einen herzlichen Dank für ihren Teil der Mitwirkung!

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